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Die Monatszeitschrift “wassertriebwerk”
informiert umfassend über aktuelle Belange der Wasserkraft, der Wasserwirtschaft, des Wasserrechts und der Elektrizitätswirtschaft. Sie stellt für den Betreiber von Wasserkraftwerken und alle an der erneuerbaren Energie Interessierten eine wertvolle praktische Hilfe dar.
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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. - Ortsgruppe Bad Salzuflen Wasserkraft für unsere Umwelt Es gibt sehr viele brachliegende, aber auch heute noch geeignete Standorte für Wasserkraftwerke, die früher im Mittelpunkt des wirtschaftlichen und des gesellschaftlichen
Lebens standen. Viele Betreiber haben aufgegeben, weil bei aufkommenden Reparaturen, die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben war. Bei der damaligen Preispolitik der Stromversorgungsunternehmen (5 Pfennige für die
Kilowattstunde), war das nicht verwunderlich. So ist es auch mit der Wasserkraftanlage "Heerser Lieth" der Stadt Schötmar gewesen.
Wasserkraft auch für Bad Salzuflen? Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat im Mai 1993 den Wiederaufbau einer Wasserkraftanlage "Heerser Mühle" diskutiert. Dabei wurde festgestellt: Alle noch vor 5 Jahren an der Bega stillstehenden Stromturbinen sind inzwischen wieder in Betrieb und speisen Strom ins Netz ein. Warum nicht die Heerser Mühle?
Wer uns unterstützen möchte und etwas für den Erhalt der Wasserkraft unternehmen möchte, kann zumindest seine Meinung kundtun bei: 1. Kreis Lippe, 2. Bürgermeister Kleemann, Rathaus, 32102 Bad Salzuflen
Stand: November 1999 (aktualisiert Sept. 2001) |
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BUND e.V. Ortsgruppe Bad Salzuflen Anerkannter Naturschutzverband nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz Umwelt-Infobüro des BUND
Pressemitteilung vom 30.09.1998 Wasserkraftanlage Heerser Mühle 150 Bad Salzufler hatten je einen 5.000,-DM-Anteilschein ”Wasserkraftanlage Heerser Mühle” vorläufig gezeichnet, dann kam das ”AUS” von den Finanzexperten im Rathaus mit Hilfe eines fragwürdigen ”Ökologischen Gutachtens”, das sich unqualifiziert mit der Wirtschaftlichkeit der Anlage beschäftigte und so den Ratsmitgliedern Sand in die Augen streute. Mit dem Regierungswechsel in Bonn und einem tatkräftigen NRW-Bauminister Dr. Michael Vesper (Grüne), der die Stauanlage im August auf Einladung des Grünen Ortsverbandes besichtigt hatte und jetzt dem Stadtdirektor ein Fax schickte, kommt große Hoffnung in der BUND-Ortsgruppe auf, daß die umweltfreundliche Wasserkraftnutzung in Bad Salzuflen doch noch realisierbar wird! Mit 4 m Stauhöhe und im Mittel 4.000 Liter/s handelt es sich um das mit Abstand größte Wasserkraft-Potential in Lippe. Die NRW-Landesregierung hat aus Gründen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung den verstärkten Einsatz regenerativer Energiequellen zu einem Schwerpunkt ihrer Politik erklärt. Dies gewinnt an Bedeutung durch die von der neuen Bundesregierung angestrebte Stillegung der Atomkraftwerke. Bad Salzuflen und seine Ratsmitglieder wären deshalb schlecht beraten, wenn sie gerade jetzt die Beseitigung der Stauanlagen beschließen würden. Das Ambiente des Umweltzentrums und des Ortsteils Schötmar mit seiner langen energiepolitischen Geschichte würde zudem großen, irreparablen Schaden erleiden. Auch die Stadtwerke, als früherer Betreiber der Anlage (bis 1971!), sollte angesichts der europaweiten Öffnung des Energiemarktes daran interessiert sein. Der BUND wird seine alte unnachgiebige Aktivität zur Inbetriebnahme der Anlage jedenfalls wieder aufnehmen und umgehend seine Mitglieder und Interessenten informieren. Wer mitarbeiten möchte kann sich bei der nächsten Mitgliederversammlung am Donnerstag (01.10.) um 20 Uhr im Umweltzentrum einfinden. Harald Kohls |
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